Am 15.01.2026 besuchten wir, die Klasse GPA 24 A, das Dokumentationszentrum Nürnberg zu einem Workshop zu Medizin und Menschenbild im Nationalsozialismus, anschließend das Museum und das umliegende Gelände. Die sachliche Darstellung der pseudowissenschaftlichen Ideologien, der Zwangssterilisationen und der Verbrechen an Kranken machte betroffen und nachdenklich. Originaldokumente, Biografien und Ausstellungsstücke gaben den Opfern Namen und Gesichter. Beim Rundgang über das Areal wurde die Dimension der Machtinszenierung spürbar: monumentale Architektur, starre Achsen, kalte Symbolik. Der Workshop verband Fakten mit Reflexion und zeigte, wie gefährlich entmenschlichende Sprache ist. Wir nahmen mit: Verantwortung beginnt im Denken, im Widerspruch und im Schutz der Würde jedes Menschen.